Norddeutsche HiFi-Tage 2012

Am Wochenende gab’s wieder die Norddeutschen HiFi-Tage in Hamburg. Derzeit definitiv eine der besten Veranstaltungen ihrer Art. Und deshalb hab‘ ich mich auch breitschlagen lassen, dort trotz Urlaubs mein Wochenende zu verbringen. Ich hab‘ viel gute Musik gehört, hinreichende Mengen von Dingen konsumiert, die den nächsten Tag belasten und einen Haufen Fotos gemacht. Die gibt’s hier (Anmerkungen stehen jeweils unten drunter):

Die High End Society nimmt die Händlerveranstaltung übrigens offenbar so ernst, dass sie am gleichen Wochenende nach Bekanntgabe des Hamburg-Termins eine Gegenveranstaltung vom Typ „High End on Tour“ in Darmstadt installiert hat. Was dem Vernehmen nach nicht besonders gut geklappt hat, dort soll Gerüchten zur Folge ziemlich tote Hose gewesen sein.

26 Gedanken zu „Norddeutsche HiFi-Tage 2012

  1. Sascha Leirich

    Hallo Holger! Da ich bei Isenberg Audio LPs aufgelegt habe, hatte ich selber nicht viel Zeit, mir die anderen Räume anzusehen. Wie viele Kollegen haben denn per Vinyl vorgeführt?
    Gruß, Sascha

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  2. hreith

    „.., dort soll Gerüchten zur Folge ziemlich tote Hose gewesen sein.“

    Hi Holger,

    ich war am Samstag als Besucher dort und kann das nicht bestätigen.
    Bei den Ausstellern (ohne Vorführraum) war „tote Hose“. Das lag nach meiner Ansicht aber daran, weil man die ans hinterste Ende des Universums verbannt hatte.
    In den Vorführräumen war es teilweise sehr voll, teilweise zu voll.

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  3. Stefan de Francisco

    Hallo!

    Auf Foto Nr. 64 sind Lautsprecher von Vivid Audio abgebildet. Hatte jemand Gelegenheit, die Lautsprecher zu hören. Taugen die was, oder steht doch eher die Optik im Vordergrund?

    Viele Grüße

    Stefan

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    1. CYGNUS

      Holger,

      auf dieser Veranstaltung spielte wohl alles unter seinen Möglichkeiten. Selbst für uns (CYGNUS, + HiFi2die4, Photo 53) waren die winzigen Räume trotz DSP im Bass eine echte Herausforderung. Wir haben zunächst ernsthaft darüber nachgedacht den DiSUB gar nicht spielen zu lassen, aber weshalb eigentlich nicht auf einer Messe mal die Wände richtig zittern lassen?. Dem Publikum hat’s gefallen (Zitat vieler Besucher: Beste Vorführung der Show). Die ca. 10 dB Bassüberhöhung (siehe dein Kommentar) war der Optimierung der Basswiedergabe auf die vordere Sitzreihe in diesem 16 qm Wohnklo geschuldet. Da kann’s schon sein, dass es bei einigen Titeln in der 2. Reihe vor der Fensterwand etwas „gerappelt“ hat. Aber das weiß man als Profi ja richtig zu werten.

      Du solltest das Setup mal unter „artgerechten“ Bedingungen hören, am besten mit analogen Eqiupment, so wie ich es gestern bei einem unserer total begeisterten Kunden an seinem neuen Plattenspieler (AMAZON+LYRA an Pass, siehe CYGNUS Webseite, Jörns Setup in Ami-Cherry, hier noch ohne Laufwerk) erlebt habe, nicht schlecht??, ich würde sagen „zum Niederknien“, und „Gänsehaut pur“

      Gruss

      Christian

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  4. Hasenbein

    Die Akustik-Elemente auf Bild 52 habe ich mir mal etwas genauer angeschaut. Ziemlich simple Geschichte und bestimmt auch günstig herzustellen. Vielleicht mal ein Thema für K&T?

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    1. hb Beitragsautor

      Auf alle Fälle werde ich mal in der Richtung experimentieren. Gut möglich, dass was Brauchbares für die K+T dabei herausspringt.

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      1. Mathias

        Hallo Holger,

        das wäre mal eine lohnende Idee. So ein 2D Diffusor Element in 60×60 cm kostet leicht zwischen 125-445 € je nach Material. Das wäre auch ein dankbares Bastelobjekt für mich und meinen nicht wirklich tollen Hörraum.

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  5. DerAlteDachs

    Danke für den Messerundgang, man kann ja leider nicht zu jeder Hifi-Messe fahren ;)
    Aber mal eine Frage, Holger … wie war denn die Haigner TAU so ?

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    1. hb Beitragsautor

      Ich fand sie ausgezeichnet. Vielleicht etwas dünne unten herum (was aber am Raum gelegen haben dürfte), aber sehr präzise, schnell und angenehm.
      Davids nebenan stehender Prototyp allerdings war auch ne Hausnummer, sicherlich erheblich spektakulärer als die Tau,

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      1. Reno Barth

        Hallo Holger und danke für die Blumen :-)

        die leichte Bassschwäche der Tau führen wir definitiv auf den Raum zurück. Wir mussten an diesem Wochenende nämlich die seltsame Erfahrung machen, dass sich auch scheinbar exakt gleiche Räume akustisch deutlich unterscheiden können (sowohl mess- als auch hörtechnisch). Es muss wohl eine Welt hinter dem Rigips geben…
        Und ja, die neue L5 (die ja deutlich günstiger sein wird als die Tau) ist in Räumen dieser Größe wohl der bessere Speaker. Die Tau hat mehr Wirkungsgrad, kann viel mehr Pegel (also, ich meine PEGEL) und wird erst in deutlich größeren Räumen so richtig munter.

        lg
        reno

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        1. Kaeser

          Hallo Herr Barth!

          Mal eine generelle Frage zu den örtlichen Gegebenheiten:

          Werden denn die Räume vorher akustisch geprüft?

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      2. DerAlteDachs

        Na dann mal ab in die „LP“ mit dem Speaker, würde gerne mal etwas ausfühlicheres über diese interessante Konstruktion lesen !

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  6. Björn

    Hi Holger,

    die „Kleinen“ von Behold sind nicht von Behold…das ist ein hübsches Eigengewächs vom Schallpunkt in Metzingen. Alles in Allem seeeehr schöne Fotos!
    Cheers

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  7. Björn

    Ich fand die Sachen von GOLDENOTE sehr interessant. Das ist mal die richtige Symbiose aus gutem Klang und moderaten Preisen. Mehr davon.

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  8. Reno Barth

    wir machen das, wo immer wir können. Im konkreten Fall war das leider nicht möglich, weil’s von Wien nach Hamburg 1000km sind. Da packt man dann möglichst viel Tuning Zeug in den Bus und hofft, dass man das Richtige mit hat. Bei zwei Räumen stößt man da leider schnell an quantitative Grenzen.

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    1. Kaeser

      Verständlich, Herr Barth!

      Mir ist bei Ihrem urspgrl. Beitrag das Stichwort „Rigips“ ins Auge gefallen. Deshalb meine Frage.

      Es gibt ja alle möglichen Tipps zum Thema Raumtuning im Weltennetz;-)

      Da bin ich auch auf eine Empfehlung mit doppelten und voneinander entkoppelten Rigipswänden gestoßen. Gut! Derlei erwarte ich nicht in einem Hotel o.ä.. Nur hätte mich interessiert, ob sich hinter den Rigipswänden Hohlräume befanden, falls ja in welchem Umfang und Relation zum Klang von Schallwandlern. Bin gerade dabei, einen Raum zu planen, und dankbar für jeden Hinweis.

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