Home Story IV

Endlich. Endlich bin ich mal dazu gekommen, wenigstens mit der messtechnischen Ermittlung meines raumakustischen Ist-Zustandes anzufangen. Auch wenn’s noch nicht weiter wichtig ist, den akustischen Output lieferten natürlich „die Dicken“ (das Foto ist nicht mehr ganz aktuell).

Gemessen hab ich mit dem ziemlich brauchbaren Umsonst-Tool „Room EQ Wizard„, kurz REW. Pegelverhältnisse interessieren beim gegenwärtigen Stand der Dinge noch nicht (die kann man eh per Equalizing in den Griff bekommen, und die Vierwege-Aktivweiche mit Bass-EQ wächst), wichtig sind mit einstweilen nur Nachhallzeiten. Und die sehen am Hörplatz so aus (RT60-Messung):

Das ist nicht so schlecht und, ganz wichtig, im Bass relativ „freundlich“. Mit den rund 0,5 Sekunden unten herum bin ich zufrieden, ab 250 Hertz geht’s bergauf – aber nicht soviel, wie ich befürchtet hatte. Das bekommt man mit raumakustischen Maßnahmen in den Griff. Die 150 Hertz-Unregelmäßigkeit verschwindet, wenn man ein bisschen mit der Mikrofonposition spielt.
Und ja, dass mit dem rechten Lautsprecher des HiFi-Setups zu messen ist natürlich nicht korrekt – dafür braucht’s eigentlich einen diffus strahlenden Rundum-Wandler. Hat Kollege Voigt mal gebaut, leihe ich mir die Tage.

Ein Gedanke zu „Home Story IV

  1. Nicolas Gräter

    sehr interessant. In „normalen“ rechteckigen Räumen hat man ja eigentlich immer viel längere Nachhallzeiten im Bass mit fallendem Verlauf nach oben. Liegt das an den Trockenbauwänden, die wie Bassabsorber wirken?

    Was ist dann das Ziel nach EQ und Akustikmaßnahmen, 0,5 sec möglichst gleichmäßig?

    …bin gerade selbst dabei, meine Frau von Basotect zu überzeugen. Im Wohnzimmer ist das halt so eine Sache mit der Optik…

    Gruß
    Nicolas

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