Been thinking

Jawohl, ich habe nachgedacht. Und nein, so weh hat’s gar nicht getan. Und zwar über meine aktuelle und künftige Präsenz in den Weiten des Netzes. Diejenigen, die von mir nur diese Seite kennen, werden die weitgehende Inaktivität mit mehr oder weniger großem Schulterzucken zur Kenntnis genommen haben. Andere werden zurecht festgestellt haben, dass der Herr Barske ja durchaus nennenswert auf den diversen sozialen Netzwerken präsent ist und da mehr als genug Content generiert, den nur ein bedeutungslos geringer Teil der Welt braucht. Das war in der jüngeren und nicht mehr ganz so jungen Vergangenheit eine durchaus bequeme Methode, meine Absonderungen los zu werden, aber so ganz glücklich bin ich nicht damit.
Das liegt daran, dass ich mit dem Wesen der sozialen Medien nur zum Teil konform gehe. Dabei sind’s nicht mal die vielzitierten Probleme von Facebook & co., die mich zu einer Korrektur meines diesbezüglichen Kurses treiben; ich schwimme dort in recht ruhigem Fahrwasser und weiß glaube ich beim dortigen Informationsangebot Spreu und Weizen ganz gut voneinander zu trennen.
Nun bin ich aber einer, der in erster Linie originäre Inhalte für verbreitenswert hält und nur in geringem Umfang Wort und Bild anderer Zeitgenossen „teilt“. Und in einem gewissen Rahmen halte ich den von mir kreierten „Content“ für erhaltenswert – und sei’s nur für mich selbst, wenn ich mal nachsehen will, was ich damals fotografiert habe, respektive: welche Kiste ich auf welcher Veranstaltung geknipst habe. So etwas ist in den großen sozialen Netzwerken nicht einfach (wenn auch nicht unmöglich). Das Ganze lebt von schneller Informationsvermittlung mit endlicher Halbwertszeit. Alles, was älter ist als ein paar Wochen geht einfach im Rauschen unter, für richtige redaktionelle Inhalte scheint mir die Aufmersamkeitsspanne dort ohnehin zu gering.
Was also tun?
Die verschiedenen Kanäle in den Bereichen nutzen, in denen sie am besten funktionieren. Für mich heißt das: die knappe Information quasi live auf Facebook, Instagram und/oder Twitter streuen, das Rückgrat mit mehr Bestand wird jedoch eine Plattform wie dieses hier sein. Und, das traue ich mich schon mal anzukündigen, ein Youtube-Channel. Video ist ein Thema, mit dem ich mich seit geraumer Zeit intensiv auseinandergesetzt habe und ich glaube, dazu fällt mir was ein.

Soviel für diesen Moment – mal sehen inwieweit ich es schaffe, den Worten Taten folgen zu lassen.

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5 Gedanken zu „Been thinking

  1. Matthias

    Hallo Holger!
    Ich freue mich immer, wenns auf deiner Seite was Neues gibt. Natürlich bin ich immer für einen kleinen Bruchteil einer Millisekunde enttäuscht, wenn es kein neues Posting von dir gibt. Aber: Das ist mir so viel lieber, denn wenn du etwas Neues bringst, dann lese ich das immer gern, denn der Informationsgehalt ist höher. Und Gehalt wird auch in unserer ach so schnelllebigen Welt nur durch Arbeit und Gehirn erzeugt! Eine wunderbare Konstante in der ganzen stetigen Veränderung!
    Grüße aus Brasilien
    Matthias

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  2. Andreas

    Hallo Holger,
    wann kann ich deinen Channel abonnieren?? Setze ihn dann zwischen Diresta und Laura:-)

    Super Idee, leg los!!!!!
    Gruß
    Andreas

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  3. Ohmoli

    Hi Holger…..
    Die Frage ist doch…
    Wer willst du sein?
    Die öffentliche Figur, der HiFi Holger….?
    Oder geht dir das langsam aber sicher auf den Sack?
    Ich seh deine anderen Bilder….
    Und du machst dich ja zum Glück nur sehr bedingt öffentlich….
    Und kann das sehr gut nachvollziehen, dass du keinen Bock hast, ständig über deine JBLs, deinen Raum, deine Musik zu schreiben. Wahrscheinlich nervt dich das teilweise wochenlang und die Radieschen sind definitiv interessanter.
    Letztendlich aber ist es wahrscheinlich ? deine Passion.

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  4. JJ

    Hallo Holger,
    ich persönlich habe mit sozialen Netzwerken nichts am Hut und kenne daher auch nur diesen Blog. An meiner Abneigung zu Facebook und Co. wird sich auch nichts ändern.
    Deinen Youtube Kanal zu abonnieren, könnte ich mir allerdings vorstellen. Ich hoffe aber, dass dieser Blog dadurch nicht einschläft, damit man sich gegebenenfalls auch weiterhin austauchen kann.
    Gruß, Jürgen

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