Alles billig – oder was?

Als ich die Tage in der großen bösen elektronischen Bucht unterwegs war, stolperte ich mehr zufällig über dieses Ding hier:

Unverkennbar ein Digitalmulitmeter. Dreieinhalbstellig. Ein echtes Messgerät, mit dem man Spannungen bis 600 Volt, Ströme bis 10 Ampère und Widerstände messen kann. Und Kapazitäten und Verstärkungsfaktoren von Transistoren. Mit LCD und Hintergrundbeleuchtung und Messleitungen dabei. Die Genauigkeitswerte sehen gar nicht mal so schlecht aus. Das Gerät ist eigentlich genau das, was der Gelegenheitselektroniker so braucht. Also alles schön?

Beileibe nicht. Das Gerät gibt’s nämlich inklusive Versand aus Honkong für fünf Euro und achtundachtzig Cent. Kein Witz. Und ungefähr da ist der Punkt erreicht, wo nicht mehr zu übersehen ist, dass in der globalisierten Welt etwas falsch läuft.

Die Frage, ob das Gerät nun etwas taugt oder nicht ist dabei zweitrangig. Allein die Tatsache, dass ein so komplexes und anspruchsvolles Gerät zu diesem Preis zu fertigen, mit Gewinn zu verkaufen und um die halbe Welt zu transportieren ist gibt Anlass zu massiver Besorgnis. Die Relation zwischen Wert des Produktes und seinem Preis ist hier schlicht ins Perverse verkehrt worden – und nicht nur hier, gerade bei Ebay gibt’s eine unüberschaubare Ansammlung von Beispielen aus allen Bereichen des mehr oder weniger täglichen Lebens dazu.

Worum es mir geht? Das ist gar nicht so einfach zu sagen. Natürlich ist es schwer, der Versuchung derartiger Preise zu widerstehen, und auch ich ertappe mich dabei dass ich Zeugs kaufe, das ich nicht wirklich brauche und das nur, weil’s so unfassbar billig ist.

Und das ist ja noch nicht mal die ganze Krankheit: Die meiner Erfahrung nach extrem kundenfreundlich und bemüht agierenden fernöstlichen Verkäufer nehmen sich vorbildlich jedes Problems an, das mit einem Produkt auftaucht. Ich könnte theoretisch bei jedem „Geschäft“ diese Art vier bis sechs Wochen warten, den Verkäufer anschreiben und behaupten, dass ich nichts bekommen habe – die Leute schicken mit der größten Selbstverständlichkeit und der vielmaligen Bitte um Entschuldigung eine zweite Lieferung. Da solche Sendungen ohnehin nicht „trackable“ sind spielt es auch gar keine Rolle, ob ich tatsächlich nichts bekommen habe.

Ergo: Auch dafür muss in der Kalkulation noch Luft sein – unfassbar.

Dass so etwas möglich ist, gehört schnellstmöglich unterbunden. Das sind Schläge in die Gesichter der schwindenden Rohstoffreserven, des Klimawandels, des verantwortungsvollen Umgangs mit Energiereserven und der Leute, die den Kram für Hungerlöhne zusammenkleben.

Entschuldigung, aber das geht so nicht.

P.S.: Selbstverständlich gehört eine zum Betrieb erforderliche 9V-Batterie zum Lieferumfang.

31 Gedanken zu „Alles billig – oder was?

    1. Dieter Gulbins

      Hallo lese gerade Terzian 3 und Sun Audio Uchida 2A3
      wo kann man so ein teil oder 2 Teile (2 Monos) bekommen
      und der Preis ???
      DG

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        1. Dieter Gulbins

          Also bitte direkt an meine email:
          wo kann ich zwei Monoblöcke mit 300 B bekommen ?
          Fix und fertig bis Hamburg.
          Preise in Euro ?
          DG

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  1. Stefan

    Werter Herr Barske,

    kann mich Ihrer Sicht nur anschliessen. Und da ich bei meiner Arbeit einerseits täglich die Folgen für hiesige Betriebe und deren Arbeitnehmer, aber andererseits in Gesprächen mit besser verdienenden Zeitgenossen teils völliges Unverständnis für solche Bedenken sehe, ist mir schon etwas länger bange was denn da noch kommen mag…

    Mit freundlichem Gruss
    Stefan

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  2. Rudolf

    Natürlich ist es schlimm.
    Aber auch nicht so schlimm, wie Holger hier vorrechnet. Das DMM wurde seit Mitte 2008 vertickert. Mittlerweile sind von den (angenommen) 1 Mio. produzierten Geräten noch (angenommen) 1% über und die werden wegen Produktalter in den üblichen Handelskanälen nicht mehr akzeptiert.
    Auch in Hongkong kann man 10.000 Stück Elektronikschrott nicht legal für lau loswerden – also lieber zum Spottpreis in die Welt. Und wenn man auch beim Porto noch draufzahlt: Ist immer noch ein verdammt preisgünstiger Weg, um international einen funktionierenden neuen Kundenkontakt aufzubauen.

    Ist halt Kapitalismus :-(

    Rudolf

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  3. Joachim

    Hallo,

    Volle Zustimmung – da läuft was ganz gehörig schief in unserer Welt!!!

    Dem Verbraucher hat da aber nur eingeschränkt eine Handlungsmöglichkeit – letztendlich ist es Aufgabe der Politik (..die zumindest bei uns ja dann doch wieder vom „Verbraucher“ „gewählt“ wird) hier Rahmenbedingungen vorzugeben…z. B. Einfuhrzölle auf Produkte, deren Fertigung und deren Transport nicht den hier bei uns geltenden Normen und Regeln entsprechen. Denn langfristig zahlen auch wir für Umweltschäden und schlechte Arbeitsbedingungen in anderen Ländern – die Welt ist nun mal rund und somit begrenzt!
    Und wie Holger ja schon sagte – das zerstört das „Wertegefüge“ – wem will man noch vermitteln, das für ein (gutes!) Brot vom Bäcker mehr zu zahlen ist als für ein hochkomplexes multifunktionales Gerät das zudem noch um die halbe Welt geschippert wird….

    Grüsse Joachim

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    1. Jan

      Hallo Joachim,
      deine Reaktion mit dem Ruf nach dem Staat ist ein verständlicher Reflex. Ich denke aber, dass er zu kurz gedacht ist. Zum Einen reagieren die Märkte viel schneller auf Regeln und deren verbleibende Lücken als wir Halt rufen können; zum Anderen ist der Kunde / Verbraucher immer selbt für seine Handlungen verantwortlich. Wenn Du dort nicht kaufst, kannst Du Dein sauer verdientes Geld an Stellen einsetzen, die Gutes Bewirken.
      Krieg den Arsch hoch und tu was, anstatt auf andere zu warten!
      PS: Der Staat sollte da eingreifen, wo auf nationaler Ebene etwas schief läuft: Verkaufsoffene Sonntage zum Beispiel. Mehr Geld ist deswegen nicht vorhanden. es wird nur anders verteilt. Wer mitmacht / mitkonsumiert ist mitverantwortlich für Konsum bis der Arzt kommt.

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  4. Roland

    Hallo Matthias hab mir den Beitrag angesehen.
    Sowas müsste regelmäßig zur Primetime auch im Verblödungs TV (Private Sender) gezeigt werden
    um auf lange Sicht einen großteil der Bevölkerung für das Thema zu sensibilisieren und ein umdenken herbeizuführen.
    Ebenfalls ein sehenswerter Beitrag zum Thema Müllgesellschaft und Rohstoffverschwendung:

    „Kaufen für die Müllhalde“ lief mal bei Arte.

    Grüße Roland

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  5. Matthias

    Hallo,

    ich bin überrascht hier an dieser Stelle davon zu lesen, und gerade deshalb bin ich begeistert.
    Man dreht sich lange im Kreis, wenn man versucht, das Problem mit dem verantwortungsvollem Umgang mit Ressourcen anzugehen. Dennoch läuft es darauf hinaus (ja, und ich frage mich auch, ob ich das wollte, ich verwöhnter Mensch, der in einem reichen Land mit diesem Lebensstandard leben darf): die Ressourcen sind viel zu günstig, denn unser Wirtschaftssystem preist nicht die Gesamtkosten mit ein (Umweltaspekte bei der Gewinnung der Ressourcen, die Endlichkeit jener, die Kosten, die die „Beseitigung der Nebenwirkungen“ auf unsere Umwelt tatsächlich kosten, Recycling, …). Es ist immer billig wegzuschmeißen statt zu recyclen.
    Als Beispiel hier, um einen Eindruck von der Komplexität zu bekommen: http://de.wikipedia.org/wiki/Virtuelles_Wasser
    Natürlich kann man das auf CO2 und Co umrechnen. Was bleibt: Ressourcen sind zu günstig, weil die Abbauer und Verwerter nicht die Wirkung auf die Umwelt einpreisen müssen.

    Viele Grüße
    Matthias

    Antworten
  6. Joachim

    …genau das ist die Crux – die „Gesammt- und Folgekosten“ werden nicht berücksichtigt!!! Wenn dem so wäre, würde es auch in einem kapitalistischen System funktionieren… aber dazu müsste die Politik den Rahmen geben und regulierend eingreifen… und für solche Politik muss der „Wähler“ sensibilisiert werden… deshalb kann man nicht genug solcher Beispiele aufzeigen….

    Grüsse Joachim

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  7. Carsten

    Moin Holger,

    hier ein weiteres Beispiel, auch aus der Bucht:
    http://www.ebay.de/itm/Bowei-2A3C-Hi-End-Class-A-Tube-Integrated-Amplifier-2A3-VERSTARKER-BK-/390452546238?pt=DE_Elektronik_Computer_TV_Video_Elektronik_Verst%C3%A4rker&hash=item5ae8c90abe
    Wer sich hier an eine Sun Audio Uchida 2A3 erinnert fühlt, liegt richtig: ein knallhartes Replikat. Das Original kostet das NEUNFACHE! Das „Schlimme“: Laut Urteil eines extrem ernsthaft frickelnden Bekannten, der sich zwei dieser Dinger als Treibsatz für seine Mitteltonhörnchen bestellt hat, sind diese Teile gar nicht mal so schlecht…
    => Unter welchen Umweltauflagen werden die hier verwendeten Bauteile hergestellt? Unter welchen Bedingungen (Löhne) werden die Geräte gefertigt?! Und… na ja, man muss sich schon fragen, in welcher Schieflage sich unsere ach so globalisierte Welt eigentlich befindet.

    Gruß,
    Carsten

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  8. Georg S.

    Warum lassen wir denn alle unsere Platinen in China fertigen? Da wäre ein Umdenken möglich – sind doch die Preise ab Stückzahlen von 30-40 schon so niedrig, dass wir nicht hiesige Arbeitsplätze kaputtmachen müssten… (in dem wir doch wegen ein paar weniger Euronen das Zeug in China fertigen lassen – Paradise R3 zum Beispiel)…..
    Georg

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    1. Georg S.

      Nachtrag: Ich war vor ein paar Tagen in diesem Vortrag, hier in Detmold http://www.hs-heilbronn.de/2967974/Vortrag_Paech.pdf. Das merkwürdige ist, dass selbst bei uns auf dem flachen Lande der Saal brechend voll war und eine lange, konstruktive Diskussion am Ende der Veranstaltung lief – sehr spannendes Thema. Hätte nicht gedacht, dass in der breiten Bevölkerung doch schon eine so große Sensibilität vorliegt, die kanalisiert wird durch z.B. den Besuch eine solchen Veranstaltung. Interessant auch, dass ich an diesem Abend 3 Leute unter den Zuhörern ausfindig gemacht habe, die bei uns Kunde sind (haben ihre Lautsprecher überarbeiten lassen, um sie weiter zu benutzen und nicht zu entsorgen).

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      1. hb Beitragsautor

        Hi Georg,
        hochinteressantes Skript.
        Und über Platinenfertigung vor der Haustür muss man in der Tat nachdenken.

        Antworten
  9. Ole

    Tja liebe Leute………..

    so ist das in der momentanen tollen globalen Welt.
    Die Firma verdient sich sicherlich noch dumm und dämlich, vor allem wegen der vermutlich irren hohen Stückzahl. Daher müssen die Lohnkosten „UNBEDINGT“ noch weiter sinken, damit die Firmen jedes Jahr ihre Gewinne vervielfachen können. Und der nicht nachfragende Bürger freut sich über den billigen Ramsch bei „ALIDL & CO“ und läßt sich so das Geld aus der Tasche ziehen. Bei der zunehmenden BRD- Armut auch nicht weiter verwunderlich- viele haben auch keine andere Möglichkeit.
    Doch wir HiFi- Indianer können auch zumindest ein „bißchen dagegen“ tun. Ich persönlich werde daher Hifi aus „Made in Germany“ vorziehen- es gibt schließlich genug Hersteller. Meine Kette stammt- abgesehen vom Sony CD aus Japan und Subwoofer aus Terroristen- USA- von einen angeblich konservativen Hersteller aus Berlin. Na gut- auch da stecken Halbleiter aus „irgendwo“ drin- das läßt sich nicht vermeiden. Doch solche kleinen Firmen unterstütze ich doch lieber wie die großen „aktienverseuchten“ Kozerne. Und sollte der eine oder andere Zweifel am Preis- Leistungsverhältnis dieser Gerätschaften haben- als „Gebrauchtkauf“ stimmt es auf jeden Fall. Und man kann auch mal Fragen zu einen 20 Jahre alten Gerät stellen und wird nicht gleich ausgelacht, sondern bei Bedarf auch mal zum Entwicklungsleiter durchgestellt.

    Ich bin übrigens kein Selbstbauer (aus Zeitgründen)- aber ich finde diesen Bereich sehr interessant und lese hier gerne. Doch viel. mache ich eines Tage mal ein Projekt mit meinen Kindern- mal schauen…
    Allen zusammen einen schönen Tag..

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    1. steffdeff

      Hallo!

      Was ist denn das für ein Niveau? „Terroristen-USA“, „aktienverseuchte Konzerne“. Sind wir hier in einem Fußball-Forum gelandet, wo solche wirren Äußerungen üblich sind? Gibt es eigentlich auch den Tatbestand der geistigen Umweltverschmutzung? Lieber hb, bitte diesen geistigen Sondermüll fachgerecht entsorgen!

      Vielen Dank und viele Grüße

      Stefan

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      1. Patrick Kraatz

        Lieber Stefan,

        wenn Du Dir Niveau wünscht, dann versuch das geforderte Niveau auch bitte auf die Art und Weise Deiner Kritikäußerungen anzuwenden.

        Ich habe den Post übrigens eher mit Augenzwinkern und Ironie verstanden.

        Antworten
        1. steffdeff

          Hallo Patrick!

          Da hast Du natürlich absolut recht: Meine Wortwahl ist krass. Falls der kritisierte Beitrag allerdings nicht ironisch gemeint war (Ironie könnte und sollte man entsprechend kennzeichnen, was hier nicht erfolgt ist), dann ist die Wortwahl aber angemessen.

          Sollte der Beitrag ironisch gemeint gewesen sein, dann bitte nur meinen Beitrag entsorgen!

          Wann gibt es denn mehr über Deine Bausätze zu erfahren? Deine Homepage ist da derzeit noch etwas einsilbig.

          Viele Grüße

          Stefan

          Viele Grüße

          Stefan

          Antworten
          1. Patrick Kraatz

            Ja, die Seite ist noch provisorisch. Ich fand diese Ankündigung aber besser als das Baustellenbild mit der Ankündigung, dass hier eine neue Website entsteht.
            Morgen werde ich einen Ausblick auf das Produkt ankündigen. Dann gibt es etwas mehr Information :)

  10. Patrick Kraatz

    Hallo Holger,
    genau das predige ich schon seit Jahren und es ist mittlerweile wirklich unmöglich konsequent ‚made in Germany‘ zu kaufen, auch wenn man das benötigte Kleingeld dazu hätte. So gibt es z.B. keine Handys aus Deutschland, um nur eines von vielen Produkten zu benennen.
    Da ich demnächst Bausätze für den DIY-Bereich anbiete und auch später fertige Module anbieten möchte, stehe ich genau vor diesem Dilemma. Gibt es heutzutage noch Menschen, die bewusst Waren kaufen, die in Deutschland hergestellt wurden? Bei der Anfertigung von Platinenmaterial fängt es schon an, wie auch Georg S. schon bemerkte.
    Ich werden zumindest einen Versuch wagen und mit ‚made in Germany‘ werben. Und ich hoffe die Asiaten lassen mir ein wenig Zeit bevor sie Kopien für einen Bruchteil meines Preises anbieten ;)

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  11. bernd

    gutenmorgen,alle wach,wurde auch zeit-nicht zum denken-das macht die politik,nein zum umdenken!und prüfen,da viele im ausland hergestellte produkte den stempel made in germany tragen-wie das geht:keine ahnung,aber unsere politiker finden das so bestens.naja deren einkommen ist ja dadurch nicht in gefahr,im gegenteil.grüsse

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  12. thomas

    moin moin

    danke für den artikel.

    einige rufen nach der politik.
    nein nicht die politik muss oder sollte eingreifen sondern der bürger muss mal wieder sein gehirn gebrauchen.
    aber seit dieser geiz ist geil werbung haben die meisten ihr gehirn abgeschaltet.
    die glauben doch im ernst für das wenige geld was die da bezahlen qualität zu bekommen welches nächstes jahr noch funktioniert.
    wenn dieses teil dann seinen geist aufgibt dann wird zwar gemeckert aber wieder son billiges teil gekauft.
    das das ganze am ende das selbe gekostet hat als wenn er direkt das „original“ gekauft hätte merken die meisten leider leider garnicht.

    und das dann arbeitsplätze hier in deutschland dadurch verloren gehen–vielleicht sogar deren der käufer solch billigen dinger–ja dann wird immer der vorstand als abzocker und arbeitsplatzvernichter beschuldigt.
    das aber die jetzt arbeitslosen ihr eigenes grab geschaufelt haben sehen diese doch garnicht ein.
    nein sie waren es nicht.
    es sind ja immer andere.

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  13. Herr der Flammen

    Hackt doch nicht nur auf den Extremsonderangeboten rum.
    Wenn ein bekannter deutscher Sportschuhhersteller am Produkt nur 10% des VK reine Kosten hat und der Rest in Marketing, Vertrieb und den Gewinn geht, finde ich das nicht minder bescheuert.
    Oder wenn man eine deutsche Limosine aus den USA einführt und mit allem drum und dran immer noch einige tausend Euro einspaart, dann finde ich das ebenfalls mehr als befremdlich….

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    1. thomas

      ja
      aber sind diese fahrzeuge denn genauso ausgestattet wie die hiesigen????
      ich weiß noch als mein onkel mal vor jahrzehnten einen re-import von opel gekauft hatte.

      tja
      alles was hier zur serienausstattung gehörte mußte bzw sollte dort extra kosten.
      und schwupps war er bei dem selben preis den er hier dafür bezahlt hätte.

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  14. Turner

    Holger hat Recht, das ist pervers – in vielerlei Hinsicht. Sofern es mir möglich ist, mache ich da auch nicht mehr mit. Deswegen baue ich meine Lautsprecher selbst, lasse meine Anzüge und Hemden beim Schneider machen, koche selber wieder Marmelade ein, trage nur mechanische Uhren ohne Batterie etc. Es sind vielleicht nur kleine Dinge, aber die Summe machts. Nicht alles was geht und möglich ist, ist auch gut und sinnvoll. In solchen Fällen, wie oben von Holger beschrieben, müsste eigentlich der Gesetzgeber ran.

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