JBL 4355 – something I’ve learned today

Bei der 4355 (und anderen JBL-Monitoren aus jener Zeit) gibt’s ja den interessanten Umstand, dass die Schallwände Montagepositionen für den/die Hochtöner auf beiden Seiten vorsehen. So ganz klar war mir nie, was sich der Hersteller dabei gedacht hat. Jetzt fand ich zufällig das hier:


Tatsächlich ist es also beabsichtigt, dass man die Tweeter links oder rechts montiert; das erlaubt bei gegebener Platzierung der Lautsprecher drei unterschiedliche Abstände zwischen den Treibern von minimal (beide innen) über mittel (beide auf einer Seite) bis maximal (beide außen). Die mittlere Option überrascht mich ein wenig, weil dabei die Spiegelsymmetrie aufgegeben wird.
Aber vermutlich stört das nur mich als von Pseudo-Highend-Gedankengut versautem Nerd und die alten Studioprofis wussten es einfach besser…

8 Gedanken zu „JBL 4355 – something I’ve learned today

  1. Frank

    Hallo Holger,

    mich würde mal interessieren wie die JBL bei wandnaher oder bündiger Aufstellung im Bassbereich „rüberkommen“. Normalerweise klingen so potente Lautsprecher dann aufgedickt und unsauber. Hast Du da schon Erfahrungen sammeln können.

    Besten Dank

    Gruß

    Frank

    P.S. viel Spass auf dem Frickelfest

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    1. hb Beitragsautor

      Das ist ein teilaktives (und ab morgen vollaktives) System. Will sagen: Der Basspegel ist beliebig einstellbar.

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  2. Nicolas Graeter

    Mal was anderes: wo kommt jetzt eigentlich der „kleine“ TechDas- Player her?! Und wie sschlaegt sich die Vorstufe? Ist es eine C- 2420? Natuerlich sind die Lautsprecher ganz bestimmt auch super…..

    Gruß
    Nico

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    1. hb Beitragsautor

      Gut beobachtet. Der Air Force Two kommt natürlich vom Vertrieb, der ziert die kommende Ausgabe der „LP“. Und ja, die Vorstufe ist eine C-2420 und die über kurz oder lang wieder herausrücken zu müssen ist eine Vorstellung, die mich sehr wenig glücklich macht.

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      1. Nicolas Graeter

        Dann freu ich mich auf die neue LP. Ich probier gerade euer „all you can read“. Mehr lesen geht kaum noch. Irgendwie hatte ich bisher immer den Eindruck, Accuhpase wird in der deutschen Presse nich ganz so gut bewertet wie sie es verdient hätten (ausgenommen die Vollverstaerker, die schneiden immer top ab).

        Gruß
        Nico

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        1. Nicolas Graeter

          o.k., vielleicht sollte ich erst mal LP Ausgabe 2/2015 lesen! Dann nehm ich das mit Accuphase und den Bewertungen wieder zurück (!). Da kommt mann ja kaum noch nal mit lesen…..

          Gruß
          Nico

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  3. Rafael

    Das gleiche habe ich mir auch immer gedacht. In der Praxis ist es aber so, daß der richtige Abstand zur Hörposition viel wichtiger ist als die Sache mit der Symetrie. Außerdem waren die Teile ja meistens bündig in die Wand eingebaut, was die Unsymetrie entschärfen dürfte. Und gerade bei kurzen Hörabständen geht´s mit den Linsen besser: sonst hätten die Entwickler die Dinger ohne die Linsen ausgeliefert…nichts gegen die Monacor- Weiche, aber wieso nicht die originale 5534/5535 verwenden, die ist gebraucht bezahlbar und die (genau angepassten) Werte für die Steckkarten gibt´s im Manual und damit bist Du wieder ein Stück näher am Originalsound. viel Erfolg noch und danke für die schönen Beiträge in dieser Sache.

    Gruß,

    Rafael

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    1. hb Beitragsautor

      Die Symmetrie ist natürlich nicht Selbstzweck, sondern sorgt für gleiche Laufzeitunterschiede zwischen Treiber und Ohr auf beiden Kanälen. Das ist ja gewissermaßen „Abstand zur Hörposition“.
      Mit den JBL-Aktivfiltern habe ich mich natürlich beschäftigt. 5234A würde ich jederzeit den Vorzug gegenüber 5235 geben, da hängen durchaus solide diskrete Treiber hinter den Operationsverstärkern. Letztlich sind aber beide auch nur standardmäßige Sallen-Key-Filter. Sowas wächst bei mir gerade in Röhrentechnik, das muss man nicht kaufen.
      Die Monacor-Weiche ist natürlich keine Dauerlösung, aber sie stand halt gerade rum ;-).

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