Mai 192016
 

sol01Ja. Ich weiß. Irgendwie bin ich auch nur ein Gadget-Junkie. Unlängst hat der Haben-wollen-Reflex mal wieder zugeschlagen: Da gibt’s nämlich beim Surplus-Experten Pollin diese total spannenden Solarmodule in Folienform. 92 Watt Nennleistung, aber mit eher ungewöhnlicher Ausgangsspannung: 319 Volt bei Nennlast, bis 430 Volt im Leerlauf. Musste ich haben. Ich hab da nämlich so eine Art Vordach an meiner Dachterasse, wo sowas hervorragend drauf passt. Ein kurzer Check beweist: Jau, funktioniert prima. Jetzt braucht’s nur noch eine gute Idee, was man damit anfangen soll: Ich hab zwei davon, die werden wohl parallel laufen.
Und nu? Röhrenverstärker für Sonnenscheinbetrieb? Eher nicht. realistischer ist wohl die Möglichkeit, damit den einen oder anderen weiter entfernten Akku zu laden; die eine oder andere passende Phonovorstufe für solche Zwecke wäre durchaus vorhanden. Die hohe Spannung hat den Vorteil, dass sich die Energie relativ effizient eine Etage tiefer transportieren ließe und erst dann auf brauchbare Spannungen heruntergewandelt werden müsste. Das allerdings erfordert einen „buck converter“ mit einer maximalen Eingangsspannung von mindestens 430 Volt und sowas gibt’s nicht an jeder Ecke. Selber bauen – klar. Eventuell. Für konstruktive Vorschläge bin ich überaus dankbar.