Jan 142016
 

Da macht einer Nixieröhren. Also nicht Uhren mit alten Nixieröhren, sondern die Röhren selbst. Nach dem Vorbild der klassischen Z568M aus der DDR, mit einer Ziffernhöhe von 50 Millimetern eine der (wenn nicht die) größte(n) Nixieröhren überhaupt. Sehr schöne Arbeit.

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Die kann man kaufen. Mit 145$ + Märchensteuer (in der EU) nicht ganz billig, aber sehr lecker. Der Hersteller heißt Dalibor Farny und stammt aus Tschechien.

Jan 122016
 

Ja, das mit der CES. Eigentlich wollte ich ein bisschen mehr Senf zu den dort gezeigten Exponaten absondern, aber ich hab keine Lust (und außerdem Urlaub und keine Zeit für den Scheiß). Mit einer Ausnahme. Da taucht nämlich an allen Ecken diese fette Kiste mit dem großartigen Namen Stromtank auf. Das klingt in einem Maße deutsch, dass es kein Ausländer getextet haben kann – und so isses auch.

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Das Ding ist mal so richtig die einzig konsequente Art und Weise, für eine saubere Netzversorgung im HiFi-Umfeld zu sorgen. Sprich: Da drin stecken 100 Ampèrestunden moderner Akkutechnologie (Lithium-Eisen-Phosphat-Zeug), die aus dem Netz geladen werden. Hintendran sorgt ein moderner Sinuswechselrichter für dauerbelastbare 900 Watt Netzspannung vom Feinsten, kurzzeitig sind auch 2,8kVA drin. So richtig lecker wird’s natürlich dann, wenn das Gerät „offline“ läuft, also nicht nachgeladen wird und keine Verbindung zum Netz da draußen besteht. Das geht, je nach „Dicke“ der angeschlossenen Anlage, durchaus ein paar Stunden.
So geht konsequente Stromversorgung für HiFi, alle andere Lösungen sind dagegen bestenfalls „ja, aber“.
Tatsächlich steckt hinter dem Produkt ein gewisser Wolfgang Meletzky. Ja, genau der, der irgendwann mal MBL gegründet und dann mit MCT ein neues Ding aufgemacht hat – wir berichteten.
Letztere Unternehmung hat mittlerweile einen südostasiatischen Geschäftsführer, das letzte Update der Webseite liegt schon ein Weilchen zurück, das neueste Produkt ist eine „Full HD Sound Bar“. Ich habe, ganz vorsichtig formuliert, meine Zweifel, was die Zukunftsperspektiven dieses Unternehmens angeht.
Der Ex-Chef jedoch, der macht meiner Meinung nach was richtig. Und interessiert sich offenbar einen feuchten Kehricht für den einheimischen Markt (was ich – leider – verstehen kann). Kleines Detail in diesem Zusammenhang: Die US-Distribution für den Stromtank liegt in Händen einer gewissen Petra D’Agostino.

Und nun raten wir alle mal, wo das fette Anzeigeinstrument auf der Gerätefront herkommt.

Jan 062016
 

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Da sich die Tech-Nerds ja gerade wieder in Las Vegas auf der Consumer Electronics Show treffen, kann man ja mal gucken, was es da so gibt. Ja, ne Nikon D5, aber die scheint schon wieder kein Grund zu sein, meine D3s in Rente zu schicken.
Ansonsten halt Audio – geht wie immer am besten beim rasenden Reporter Leo Yeh: klick.

Jan 022016
 

Nein, die 4355 ist noch nicht eingezogen, das wird auch noch ein bisschen dauern. Aber ich konnte nicht widerstehen und musste schon mal ein kleines Experimental-Setup in mein neues Wohnzimmer stellen. Bevor Sie fragen: Der Lautsprecher ist die Celeste aus dem Klang+Ton-Fundus, übrigens definitv eines meiner Lieblingsprojekte aus den letzten Jahren. Da steckt ein Zwölfzoll-Koax von Celestion drin, untergebracht im ziemlich exakten Nachbau eines Altec „Utility Cabinets“ vom Typ 614. Da wir seinerzeit sogar bei der Reflexöffnung nicht von den Originalabmessungen abgewichen sind, gibt’s leichte Nichtkompatibilitäten im Bass mit der reinen Lehre der Herren Thiele und Small, was dem Sound aber aber eher nützt als schadet. Sie wird im Moment von einem Magnat RV 1 angetrieben, nach wie vor ein hell strahlendes Leuchtfeuer im Meer der EL34-Gegentaktverstärker.

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Worauf ich aber eigentlich hinaus will: Die befürchtete klangliche Katastrophe ist ausgeblieben. Bass ist definitiv da, und gar nicht mal so schlecht. Klar leidet die Angelegenheit noch unter den Problemen eines großen leeren Raums, aber das kriegen wir in den Griff. Einstweilen traue ich mich durchzuatmen und noch ein paar Platten aufzulegen.

Nov 222015
 

018_600Nach Abstinenz im letzten Jahr kehrte an diesem Wochenende die „kleine High End“ zurück nach Dortmund ins REFA TOP Tagungszentrum an der Uni. Nachdem’s am Freitagabend für die Schwarzgelben ja nicht so optimal gelaufen ist (so hamburgmäßig), kann sich die größte Stadt des Ruhrgebietes wenigstens über eine sehr gelungene Veranstaltung in Sachen HiFi freuen. Es war voll, es war nett, ich habe gut Musik gehört und in vielen Fällen klang’s hoch anständig bis ziemlich gut. Was willste mehr?
Die drei Plattentipps in der folgenden Bilderstrecke gehen auf das Konto von Armin Kern, der mit ProJect, Copland und Cabasse wirklich klasse Musik gemacht hat. Guckstu Bilder:

Nov 142015
 

Da ich bedauerlicherweise nicht mit zum ETF fahren konnte, muss der Röhrencharme eben nach Hause. Das hier ist zwar die größte Energieverschwendung überhaupt (120 Watt!), aber geiler als Leuchtdiodenkram is schon irgendwie…lampe01