Mrz 312016
 

Kurz nach Ostern plumpsten die hier ins Nest:
2405_012405_02Vier Alnico-Schlitzstrahler, mehr oder weniger ungebraucht. Gab’s für einen sehr „okayen“ Preis in Polen. Konnte ich nicht liegen lassen – Sie kennen sowas bestimmt ;-).

Mrz 212016
 

jbl15
So recht glücklich bin ich immer noch nicht mit meinen DIY-Alnico-JBLs. Die aktuelle Parametermessung liefert Folgendes:

Parameter Treiber No. 1 Treiber No. 2
fs 47,6 49,1
Re 6,18 6,59
Qms 5,57 4,04
Qes 0,472 0,512
Qts 0,435 0,455
Cms 0,0934 0,0816
Mms 120 129
BxL 21,7 22,6
Vas 101 88,6
SPL 95,7 95,1

Mit im Schnitt zehn Prozent Unterschied zwischen beiden Treibern kann ich leben, mit den Antrieben und der Freiluftreso aber noch nicht so recht. Zwar hat die Remagnetisierung zu einer merklichen Steigerung der Feldstärke geführt, aber so richtig Eier hat das noch nicht. Würde in 135 Litern Bassreflex mit zwei Zehn-Zentimeter-Rohren 40 Hertz machen; das ist okay, aber irgendwie nichts, was den getriebenen Aufwand so richtig rechtfertigt. Hmmm.

Mrz 212016
 

Was für’n Ding? Blockflöte? Aber mitnichten. Das „Rheinische Blocklöten“ ist vielmehr ein HiFi-Selbermachveranstaltung der einzig wahren, sprich: härteren Art, die Organisator Dieter Q. am vergangenen Wochenende zum vierten Mal aus dem niederrheinischen Acker gestampft hat.rbl16_01_600In den vergangenen Jahren blühte das Ganze noch etwas im Verborgenen; beliebig viel Aufmerksamkeit ist ob der auf rund 20 Leute begrenzten Teilnehmerzahl der Sache auch nicht dienlich.
Jdenfalls gibt’s da dieses „Gruppenhaus“, in dem es einen großen Gemeinschaftsraum, eine gut ausgestattete Küche, einen (in diesem Jahr ungenutzten) Freizeitraum im Keller und diverse Schlafräume für die Gäste gibt. All das wurde in von den Anwesenden in bewährter Manier mit tönendem Equipment vollgestellt, wobei ich die Vierbettzimmer mit Selbstbau-Anlage ganz besonders großartig finde. Übrigens funktioniert das tatsächlich gar nicht schlecht – es ist halt ein bisschen beengt, aber das macht nix.
Und was gab’s?
Breitbänder. Grundig, Altec und viele mehr. Und ein Paar von Dieters immer wieder erstaunlichen Standboxen mit irgendwas, das gerade günstig erhältlich ist. Und Röhren natürlich. Meist Eintakter mit mehr oder weniger exotischer Bestückung. Und die EL84 single ended von Mathias, die ganz schön viele Leute auf Trab gehalten hat, zum guten Schluss aber endlich gut funktionierte.
Das RBL geht übrigens von Freitag Nachmittag bis Sonntag morgen, ich war aber nur am Samstag „nur zum Kucken“ da. Nächstes Jahr werde ich mich da wohl etwas inniger einbringen, wenn Dieter mich lässt. Da geht doch was auf dem platten Land!
Ach ja: Bilder.

Mrz 182016
 

Der Eine oder andere wird sich an meine Bemühungen erinnern, einen „customized“ JBL-Tieftöner hinzubekommen. Die beiden ein wenig unter magnetischer Schwindsucht leidenden Töner hatten gestern eine Begegnung hiermit:imageSieht etwas rustikal aus, scheint dem Vernehmen nach aber zu funktionieren. Die Tage gibt’s neue Messungen; dann sehen wir ob’s geklappt hat.

Mrz 172016
 

Als wir neulich bei Clearaudio waren, haben wir hinterher noch einen Abstecher ins mittelfränkische Ansbach gemacht. Da residiert nämlich zumindest ein Teil des Lautsprecherherstellers Ascendo.asc_600Da bauen Firmenchef Stefan Köpf und seine Mannen höchst spannende Lautsprecher, seit einiger Zeit nicht mehr nur fürs Sterefone: Es gibt da jetzt eine äußerst ambitionierte Heimkinolinie. Und nachdem mir die Kollegen nahegelegt hatten, das unbedingt mal auf mich wirken lassen zu müssen, habe ich ich mich von einem recht breit grinsenden Stefan in den mittleren Sessel bitte lassen. Das, was danach über mich hereinbrach, war mit Abstand das Beste und Brachialste, was ich je an Filmton erlebt habe. Und das 30 Dezibel unterhalb des möglichen Maximalpegels.
Ascendo hat im hauseigenen Demokino ein Dolby-Atmos-Setup installiert, das sich gewaschen hat – mindestens genau so interessant aber ist das „Kino“ selbst: Es besteht nämlich im Wesentlichen aus einem „Zelt“ aus dreilagigem Spezialtextil. Ich hätte nie für möglich gehalten, dass man mit in bisschen Stoff so hohe Absorbtionsgrade erzielen kann. Ein paar Bilder hab ich gemacht (sry, im Zelt war’s stockfinster, da ging nix); wer mehr wissen will, dem sei die aktuelle Ausgabe der Heimkino (4/5 2016) ans Herz gelegt, da gibt’s den Besuch der Kollegen in Wort und Bild.

Mrz 082016
 

ca16_600Einmal im Jahr fahre ich ja immer nach Erlangen, Clearaudio besuchen. Firmenchef Robert Suchy nimmt sich dann immer ein paar Stunden Zeit, mich einmal mehr oder weniger komplett durchs aus allen Nähten platzenden Firmengebäude zu führen und mir die neuesten Veränderungen und Errungenschaften zu präsentieren. Sensationen hab ich diesmal nicht im Angebot, ein paar spannende Neuheiten gab’s aber schon, von denen in Kürze zu berichten sein wird. Und natürlich streife ich nicht ohne Knipse durchs Gemäuer, deshalb gibt’s beim Klick aufs Foto oben auch ein paar Bilder.

Mrz 072016
 

ffl16_600

Und dann war da am vorigen Wochenende noch die diesjährige Ausgabe des „kleinen Frickelfests“, der Zwischendurchveranstaltung für Teilnehmer des alljährlichen Wahnsinns im sachsen-anhaltinischen Kloster. In diesem Jahr wieder ohne Motto, aber dafür mit noch mehr Leuten als letztes Jahr; in den Räumlichkeiten meines Dienstherren wird’s langsam echt eng. Was es alles so zu hören gab kann ich gar nicht so genau sagen, ich war den ganzen Tag gut damit beschäftigt, Strippen, Kondensatoren, Breitbänder und Schraubendreher fürs frickelwütige Volk herbeizuschaffen. Ein paar Fotos (Klick aufs Bild oben) habe ich aber trotzdem zustande bekommen.