Okt 302014
 

bk14_00_600Am vergangenen Samstag war ich in Bergkamen. Bis morgens um vier oder so, was viel zu lange war, ich hatte wegen der Fertigstellung der Jubiläumsausgabe der “LP” mal so gar keine Zeit dafür. Egal, es hat sich gelohnt. Geladen hatten Andreas und Axel, nämlich zum “2. Bergkamener Hörtest”.

Das ist nun genau das, was ich vor einiger Zeit mal im Editorial der Klang + Ton gefordert hatte: Selbst was auf die Beine stellen. Nicht nur immer hier Bildchen vom Frickelfest und vom ETF gucken, sonder ein eigenes Event an den Start kriegen. Das von Andreas und Axel ist klasse; die haben sich in einer alten Schule eingemietet, da kommen so rund 25 (angemeldete) Leute und haben einen Tag lang sehr viel Spaß mit meist selbstgebautem Zeugs. Ich hab ne Menge gelernt über unterschiedliche Abstimmungen einer Duetta Top (gut gemacht, Heinzi ;-)) und mich lange mit Birger unterhalten, den endlich mal persönlich kennenzulernen ich mich sehr gefreut habe, und ich habe ein paar spannende Sachen über billige Standbohrmaschinen erfahren.
Ansonsten gab’s bezahlbares Gebrauchtvinyl in ziemlich gutem Zustand (worunter die Leser der kommenden “LP” auch gleich leiden müssen), klasse Pizza und viel Kaffee (jedenfalls für mich).

Hat mir äußerst gut gefallen, Jungs, ich melde mich hiermit schon mal fürs nächste Mal an.
Fotos:

Okt 252014
 

GoerTek Inc. übernimmt Mehrheit an Dynaudio und baut das High-End Unternehmen weiter aus

GoerTek Inc., ein führendes Unternehmen im High-Tech Consumer-Electronics-Bereich, übernimmt die Mehrheit von Dynaudio. Gründer Wilfried Ehrenholz, wird als Minderheitsgesellschafter am Unternehmen beteiligt bleiben und weiterhin in das strategische Produkt- und Marketingmanagement von Dynaudio involviert sein.

GoerTek Inc., der größte Hersteller von Akustik-Produkten für Smartphones und Tablets, hat seinen Hauptsitz in Weifang, China, und beschäftigt rund 37.000 Mitarbeiter. GoerTek Inc. entwickelt Produkte für Unternehmen wie LG, Samsung, Google, Microsoft u. a. namhafte Firmen.

Mit der Übernahme von Dynaudio richtet sich GoerTek Inc. nun auch auf den High-End HiFi-Markt aus. Durch die Verbindung des Know-Hows von GoerTek Inc. im Bereich elektroakustischer Produkte und Unterhaltungselektronik-Zubehör einerseits, sowie dem Dynaudio Know-How im Bereich Lautsprechertechnologie und der Fertigungskompetenz in Dänemark andererseits, wird Dynaudio seine Position als DAS weltweit führende High-End-Unternehmen im HiFi-Bereich weiter entwickeln.

GoerTek Inc. wird seine Entwicklungskompetenz im Elektronik- und Wireless-Bereich beisteuern – ein wichtiger Baustein für Dynaudios eigene aktuellen Produktentwicklungen – und ebenso bedeutend sein für eine zukünftig deutlich schnellere Produktentwicklung. Dieser Schritt wird Dynaudio in eine vollkommen neue Ära von Möglichkeiten und Kompetenzen führen. Dynaudio wird zusätzliche Ressourcen für Forschung & Entwicklung in Dänemark sowie zur Verstärkung der globalen Marketingaktivitäten zur Verfügung haben und somit seine führende Stellung im High-End HiFi-Markt weiter ausbauen können. Dabei wird die über mehr als 35 Jahre praktizierte Dynaudio Unternehmensphilosophie kompromissloser Qualität sowie das Label „Made in Denmark“ konsequent weitergeführt.

Quelle: Dynaudio Pressemitteilung

Okt 202014
 

Mal wieder was aus der gröberen Blues/Rock/Psychedelic-Ecke, tatsächlich in deutschen Landen beheimatet:

Mein Dank fürs Ausgraben geht wieder mal an Andrejs Staltmanis. Wenn jemand eine Vinylausgabe davon findet, bin ich für einen Hinweis dankbar.
Davon ab: Besser als die Band auf ihrer Bandcamp-Seite hätte ich’s nicht forumlieren können: Grab a beer and enjoy the ride!

Okt 192014
 

N6_600 Das Bild musste ich klauen. Ich hoffe, du siehst mir das nach, Thomas.
Es stammt von Röhrenverstärkerprofi Thomas Mayer und zeigt eine der wohl spannendsten Röhrenneuerscheinungen dieser Tage, nämlich die ER-300B vom Kleinhersteller Elrog aus Mecklenburg-Vorpommern. Thomas erste Einschätzungen zu den Schätzkes gibt’s hier nachzulesen.

Okt 182014
 

In 33 Tagen ist ETF in Berlin. Bis dahin soll die 4355 spielbereit sein und so wird’s höchste Zeit, die Dinge ein wenig zu beschleunigen.
Und so hab ich mich mit ein paar Details der passiven Frequenzweiche beschäftigt, die bei JBL die Typenbezeichnung 3155 trägt. Dort tauchen Bauteile auf, mit denen ich mich zugegebenermaßen während meiner Beschäftigung mit dem Bau von Lautsprechern nie beschäftigt habe: Pegelsteller, bei Lautsprechern “L-Pads” genannt. Zuerst einmal irritiert die Art und Weise, wie JBL sie zeichnet:lpadori_600Nach ein bisschen Beschäftigung damit ist klar: Alles gut. Das sind ganz normale Potis, nur mit etwas Belastbarkeit. Auch wenn da jeweils zwei Widerstandselemente eingezeichnet sind, in der Realität gibt’s nur eins davon mit einem Abgriff über einen Schleifkontakt.
Soweit, so gut und irgendwie auch noch handelsüblich. Was aber tun, wenn man, wie hier, einen 16-Ohm-Typen braucht? In Deutschland hab ich nichts Passendes gefunden, und bei Parts Express wollte ich nicht – dauert und kostet heftig Versand.
Eine mögliche und hoffentlich gangbare Lösung erfordert die Stereoversion eines Acht-Ohm-L-Pads. Beide Hälften hintereinander geschaltet ergeben ein 16-Ohm-Poti mit einem “Aber”: Je nachdem, welchen der beiden Schleifer man anschließt, hat man entweder ein 0-bis-8-Ohm oder ein 8-bis-16-Ohm-Poti. Ich gehe mal davon aus, dass sich schnell herausstellen wird, welche Option in der Praxis die richtige ist.
Ich hab gleich mal die dicken 100-Watt-Varianten von Monacor genommen; die passen jetzt zwar nicht mehr ganz ins Originallochbild der 4355-Front, aber damit kann ich leben.lpad_600

Okt 182014
 

Gerade auf der 47Labs-Webseite entdeckt (möglicherweise ist die Meldung aber schon älter):

Takeda of Miyabi retires

Sadly, Takeda Haruo of Miyabi had officially retired due to the declining health. Because it was a complete one-man operation, there will be no more new Miyabi cartridges available.

Also, re-tipping/repair is no longer available at Miyabi. I an really sorry, but since I am not familiar with any other cartridge manufacturers, I have to leave the decision where to send the Miyabi cartridges that need re-tipping/repair to each owner of the Miyabi cartridge.

Yoshi Segoshi/SAKURA SYSTYEMS

Zu Deutsch: Takeda Haruo (Miyabi) hat sich wegen zunehmender gesundheitlicher Probleme ins Rentnerdasein verabschiedet. Da die Tonabnehmerfertigung eine Einmannunternehmung war, wird es künftig keine neuen Miyabi-Tonabnehmer mehr geben.
Auch Reparaturen und Retipping sind leider nicht mehr möglich.

Sehr bedauerlich, aber natürlich verständlich und sicher nicht das letzte Mal, dass derlei Dinge kundgetan werden müssen: Eine ganze Reihe japanischer Tonabnehmerhersteller sind von den Fähigkeiten einzelner älterer Herren abhängig.mfslc_600

Okt 172014
 

Nachdem ich ja nun längere Zeit eine Nikon D4s mit mir herumtragen und beschließen durfte, selbige nicht kaufen zu müssen, durfte meine D3s knapp eine Wellness-Woche in Ratingen bei Nikon zubringen und sich mal so richtig durchkneten lassen: Neue Gummierung, neues Bajonett (genau, nur weil SIE mir auf irgendwelchen Messen immer irgendwas vors Objektiv dengeln ;-)), einmal gründlich saubermachen, jetzt ist wieder alles gut und sie fühlt sich an wie nagelneu.d3s_01_1000 227 Euro dafür gehen meiner bescheidenen Meinung nach absolut in Ordnung, der Zugewinn an Zufriedenheit mit diesem meinem Lieblingswerkzeug ist nennenswert.
Ach ja: Ich glaube, ich schicke mein Fotoblog in Rente. Das, was es in diesbezüglich relevanter Hinsicht zu berichten gibt, das kommt künftig in der Kategorie “Foto” hier mit hinein.

Okt 072014
 

wd14_030_600Am vergangenen Wochenende fand in Bonn die 2014er Ausgabe der Westdeutschen HiFi-Tage statt, die jedes Jahr größer und besser werden und aus dem HiFi-Messekalender nicht mehr wegzudenken sind. Wie üblich habe ich mich auch dort die ganze Zeit über herumgetrieben und das eine oder andere Foto geschossen. Die Ergebnisse gibt’s hier zu begutachten. Zu Beginn spielt sich das Geschehen in erster Linie im Zimmer von Joachim (Gerhard, Suesskind Audio) und Andrejs (Staltmanis, Ultraudio) ab. Das liegt daran, dass ich dort größere Teile des Freitagabends (und der dazugehörigen Nacht) beim Aufbau und anschließenden “Eintunen” von Maschinen und Menschen zugebracht habe. Das war sehr großartig – mit den üblichen “Nebenwirkungen”.wd14_010_600P.S.: Das gehäufte Auftreten von Fricklfest-T-Shirts war wirklich purer Zufall und keinesfalls verabredet!