Jul 232015
 

Lebenszeichen von meiner derzeitigen österreichischen Lieblings-Band:Nach dem hervorragenden Sonar Pilot von 2011 (wurde hier auch schon eingehend gewürdigt) steht für den Herbst ein neues Album an – diesmal gibt’s dann wohl auch Vinyl. Nach diesem Proberaum-Clip würde ich sagen: Lass kommen, da sehen wir auch gerne über darüber hinweg, dass der Ton es in dem Video erheblich eiliger hat als das Bild.
Soviele gute Rock-Acts mit Sängerin gibt’s nicht; das hier ist definitiv einer davon.

Jul 182015
 

Wie neulich schon angedeutet, mache ich ja neuerdings Gehversuche auf dem Terrain „Klassische JBL-Lautsprecher, die es nie gegeben hat“. Mit zumindest teilweise noch nicht so richtig durchschlagendem Erfolg.jbl_k2205h Das hier zum Beispiel ist Versuch eins, einen schön lauten Tieftöner mit Alnico-Antrieb zu bauen, der in halbwegs moderaten Volumina läuft. Zu diesem Zwecke habe ich mir zwei überholungsbedürftige K140 besorgt, die vom Antrieb her ziemlich genau das sind, was ich so wollte. Darin stecken mittlerweile Membranen vom 2205H, was in Kombination eigentlich gut passen müsste. Tut’s aber noch nicht so ganz:
Erste akustische Messungen fördern einen Wirkungsgrad von 95 Dezibel zutage, das ist mir noch ein bisschen zuwenig. Das korrespondiert ziemlich gut mit einer merklich zu hohen Güte von (gemessenen) 0,55 – der 2205H sollte bei 0,3 liegen. K140 und 2205H haben die gleiche Feldstärke im Luftspalt, man sollte also vergleichbare Ergebnisse erzielen können. Beides deutet ein bisschen darauf hin, dass der Antrieb bei mir ein wenig schwächlich ist; ich führe das im Moment auf schwächelnde Alnico-Magnete zurück. Ich muss mal mit Visaton telefonieren und fragen, was man da machen kann.
Rein mechanisch sieht’s leider (noch) nicht viel besser aus: eine Reso von 55Hz liegt deutlich über den 30 eines „richtigen“ 2205H, zusammen mit dem reichlich kleinen Vas von 110 Litern (der 2205 sollte knapp 300 haben) deutet das auf eine zu steife Aufhängung hin – vielleicht war knapp eine Woche Einspielen noch nicht genug.
Mal sehen, was noch draus wird – ich werde berichten.
[Korrektur] Natürlich sind die Treiber nicht auf 2205H, sondern auf 2225H umgebaut, was ein paar Sachen relativiert.[/Korrektur]

Jul 122015
 

Birger Maaß hat seinen Online-Shop „re-gelauncht“ und im Zuge dessen gibt’s eine spannende neue Platine namens „SymAsym Black Beauty„. Das ist ein etwas aufgebrezelter SymAsym mit unveränderter Leistung, aber zwei Paar Endtransistoren fürs gute Gewissen, außerdem mit aufgehübschter Versorgung fürs Front End, Netzteil ist on board, eine Schutzschaltung auch. Kann man machen.symbb_600Platinen für den klassischen SymAsym gibt’s natürlich auch noch. Und Gerüchten zu Folge demnächst noch viel mehr.

Jul 102015
 

Heute Nachmittag sind wir mehr oder weniger zufällig in ein kleines 1″-Horn-Shootout hineingestolpert – mit durchaus überraschenden Ergebnissen. Zumindest insofern, dass der klare Verlierer der Angelegenheit die drei großen Buchstaben trägt, nämlich das JBL 2312. Als Treiber diente einer, der dem langen Gusstrichter aus Kalifornien eigentlich auf den Leib geschneidert war, nämlich der Alnico-Klotz 2420 mit Aluminiummembran.horns01
horns02
horns03
horns04Und ja, das 808 von Markus Klug funktioniert ausgezeichnet – mehr die Tage, wenn ich die Messungen grafisch aufbereitet habe.

Jul 042015
 

Ein bisschen düsterer als sonst, aber sehr melodisch, getragen und genau das Richtige zum Entspannen bei der Hitze:

Die dazugehörige Platte kommt am 17. des Monats.

Jul 012015
 

So ganz genau weiß ich tatsächlich noch nicht, was es wird. Es gibt da ein paar Optionen. Aber die hier werden vermutlich eine Rolle spielen:


Das sind Hörner von Markus Klug (alternativ hier). Die hat er gerade extra für mich gebaut. Die Blaupause sind 808, also achtzellige Leckerchen mit 1″-Anschluss, die seinerzeit auf einer Lansing Iconic Dienst taten. Die sollen bei mir an JBL 2420 oder 2470 zum Einsatz kommen – mal sehen. Sind beide mittlerweile im Fundus. Die Hörner sollen nächste Woche eintreffen – ich werde berichten.

Jun 272015
 

Gute Nachrichten für Fans des Berliner Stoner Rock-Dreiers Kadavar: Am 21. August gibt’s ein neues Album. Das zuvor veöffentlichte Live-Album „Live in Antwerp“ hat die Messlatte reichlich hoch gelegt, die Erwartungen meinerseits ans neue Studiowerk sind entsprechend. Einen ersten Vorgeschmack gibt’s auf Yiutube:

Uff. Da wird doch wohl nicht eine deutliche Wendung hin zum schnöden Kommerz zu verspüren sein…?